Ich will die Augen schließen, um dieser schwindelerregenden Manege zu entkommen, deren Mittelpunkt ich bin, doch der Schraubstock um meine Schläfe zwingt mich, die Augen weit zu öffnen und das jämmerliche Bild meines Verfalls zu sehen. Ein zusammengesackter Leib, geschüttelt von Zuckungen, mehr schlecht als recht in ein matt gewordenes Pailettenkleid eingehüllt. Verkrampfte Hände. Fertige Visage. Trübe Augen, verstörter Blick, verzerrter Mund, fahle Haut, ein feines Netz aus geronnenem Blut unter der Braue.
Ich suche in meinen Augen das vertraute Leuchten. Und finde es nicht. Ich sehe eine Fremde. Eine Fremde mit erloschenem Blick.
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